Corona-Ticker

03. April 2020

(Eil ) RKI: Maßnahmen zeigen deutlich Wirkung – aber keine Entwarnung

Berlin (dpa) – Die Maßnahmen zur Eindämmung der Coronavirus-Epidemie in Deutschland zeigen nach Einschätzung des Robert Koch-Instituts messbar Wirkung. Ein infizierter Mensch stecke seit einigen Tagen in Deutschland im Durchschnitt nur noch einen weiteren Menschen an, sagte RKI-Präsident Lothar Wieler am Freitag. Ein Grund zur Entwarnung sei das aber noch nicht.

02. April 2020

Handelsverband Bayern: «An der Hamsterfront kehrt endlich Ruhe ein» 

München (dpa/lby) – Der bayerische Einzelhandel beobachtet eine Normalisierung der Einkaufssituation. «An der Hamsterfront kehrt endlich Ruhe ein», sagte der Geschäftsführer des Handelsverbands Bayern, Bernd Ohlmann, am Donnerstag in München. Die Versorgungssituation entspanne sich immer mehr. «Langsam setzt sich die Vernunft durch.»

02. April 2020

Genähte Masken dürfen keinen hundertprozentigen Schutz suggerieren

Weng (dpa/lby) – Von Textilbetrieben oder Privatpersonen genähte Gesichtsmasken dürfen nach den Worten von Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger nicht suggerieren, dass sie gegen alles schützen. Oftmals werden sie auch als Mund-Nasen-Schutz oder als Mundschutz bezeichnet – das Wort Schutz sei dabei kritisch und somit nicht erlaubt, sagte der Freie-Wähler-Politiker am Donnerstag im niederbayerischen Weng (Landkreis Landshut). «Das wäre eine Irreführung und somit angreifbar.» Wer die als Geschenk oder für den Vertrieb vorgesehenen Masken schlicht Mund-Nasen-Masken nenne, sei also gut beraten, sagte der Minister. «Wenn man nicht suggeriert, dass das ein hundertprozentiger Schutz ist, dann ist das erlaubt.»

 

02. April 2020

Landesamt: 19 153 Coronavirus-Fälle und 277 Tote in Bayern 

Erlangen (dpa/lby) – In Bayern sind inzwischen 19.153 Menschen positiv auf das Coronavirus Sars-CoV-2 getestet worden. Gestorben sind bisher 277 Menschen, die sich mit dem Erreger infiziert hatten. Das teilte das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit in Erlangen am Donnerstag (Stand 10.00 Uhr) auf seiner Homepage mit. Den Angaben zufolge waren es am Vortag 17.151 infizierte Personen und 241 Todesfälle gewesen.

01. April 2020

Bayern verschiebt wegen Corona-Krise auch Prüfungen an Oberschulen

München (dpa/lby) – Nach den Abiturprüfungen an den Gymnasien werden wegen der Corona-Krise auch die Abschlussprüfungen an den beruflichen Oberschulen und den Fachoberschulen nach hinten geschoben. «Mir ist es wichtig, dass auch in dieser Ausnahmesituation faire Bedingungen bei den Abschlussprüfungen sichergestellt werden», sagte Kultusminister Michael Piazolo (Freie Wähler) am Mittwoch in München. Die Prüfungen sollten nun am 18. Juni und nicht wie ursprünglich vorgesehen am 25. Mai beginnen, sofern der Unterricht nach den Osterferien wieder aufgenommen werden könne

01. April 2020

Ärzte, Schwestern und Pfleger fahren in München jetzt kostenlos Taxi

München (dpa/lby) – Ärzte, Schwestern und Pfleger können in München ab sofort auf dem Weg zur Arbeit und zurück kostenlos taxifahren. Mit dem Nulltarif solle medizinisches Personal in der Corona-Krise unterstützt werden, teilte ein Sprecher des Taxiverbands München am Mittwoch mit. Anrufen müsse man dafür bei einer der beiden lokalen Taxizentralen. «Dann fährt man zur Klinik oder nach Hause von der Klinik umsonst», sagte der Sprecher. Die Arbeit in der Gesundheitsbranche müsse allerdings nachgewiesen werden.

31. März 2020

Landesamt:
15.505 Coronavirus-Fälle und 191 Tote

Erlangen (dpa/lby) – In Bayern sind inzwischen 15.505 Menschen positiv auf das Coronavirus Sars-CoV-2 getestet worden. Das teilte das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit in Erlangen am Dienstag (Stand 10.00 Uhr) auf seiner Homepage mit. Demnach sind bislang 191 Patienten, die mit dem Coronavirus infiziert waren, gestorben.

 

31. März 2020

Mundschutz in bayerischen Supermärkten «derzeit nicht nötig»

München (dpa/lby) – Der bayerische Einzelhandel hält eine Mundschutzpflicht in Supermärkten wie in Österreich für «derzeit nicht nötig». Die allermeisten Kunden hielten sich beim Einkauf «vorbildlich» an die Abstandsregelungen, sagte der Sprecher des Handelsverbands Bayern am Dienstag in München. Zudem seien in vielen Supermärkten weitere Maßnahmen umgesetzt worden. Man bemühe sich um größtmöglichen Schutz für Kunden und Mitarbeiter.

30. März 2020

Ab Mai in Bayern Corona-Schnelltests in Minuten möglich

München (dpa/lby) – In Bayern soll es ab Mai neue Schnelltests für das Coronavirus geben. Das teilte Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) am Montag in München mit. Er habe von bayerischen Firmen entsprechende Rückmeldungen erhalten, dass bis Anfang Mai Schnelltest in «großer Zahl» möglich würden. «Dann können wir in wenigen Minuten sagen, ob jemand positiv oder negativ ist», sagte er. Bisher dauern die Tests mehrere Stunden.

 

30. März 2020

Bayern verlängert Ausgangsbeschränkungen

Wie im übrigen Deutschland wird auch in Bayern das öffentliche Leben wegen der Corona-Krise weiter auf Sparflamme gehalten. Was nach Ostern passiert, wagt derzeit noch niemand zu prognostizieren.

München (dpa/lby) – Die seit dem 21. März wegen des Coronavirus geltenden Ausgangsbeschränkungen in Bayern werden bis zum Ende der Osterferien am 19. April verlängert. Das sagte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Montag in München. Damit darf nur aus begründeten Anlässen wie Arztbesuchen, Arbeitswegen oder dringenden Einkäufen der Wohnort verlassen werden.

30. März 2020

Auf absehbare Zeit keine Versorgungsengpässe

München (dpa/lby) – In Bayern drohen nach Einschätzung der Staatsregierung weiter keine Versorgungsengpässe beim Lebensnotwendigen. Das sagte Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) am Montag in München. «Es wird keine Engpässe geben auf absehbare Zeit.» Das bezieht sich nach Aiwangers Worten auch auf Strom, Wasser und Energie.

30. März 2020

Staatsregierung erhöht Corona-Soforthilfen für den Mittelstand

München (dpa/lby) – In der Corona-Krise will die Staatsregierung angesichts der drohenden Welle von Firmenpleiten die Finanzhilfen für bedrängte Mittelständler erhöhen. «Ab morgen werden ale Sätze nochmal angehoben», sagte Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) am Montag. Als Höchstzuschuss können Firmen mit zwischen 50 und 250 Mitarbeitern 50.000 Euro Soforthilfe beantragen, bisher waren es 30.000. Am unteren Ende der Skala können Ein-Mann- und Ein-Frau-Betriebe 9.000 Euro Zuschuss bekommen statt bisher 5.000. Endgültig beschließen will die Staatsregierung das bei der Kabinettssitzung am Dienstag.

 

27. März 2020

Inzwischen mehr als 10 000 Coronavirus-Infektionen in Bayern

München (dpa/lby) – Die Zahl der nachgewiesenen Corona-Infizierten in Bayern hat am Freitag die Marke von 10.000 überschritten. Inzwischen, Stand Freitagvormittag 10.00 Uhr, sind im Freistaat 10.180 Menschen positiv auf das Coronavirus Sars-CoV-2 getestet worden. Das verlautete aus Regierungskreisen unter Berufung auf die neuesten Zahlen des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit.
(LGL). Demnach sind bislang 59 infizierte Patienten in Bayern gestorben.

 

26. März 2020

Freie Wähler starten Suche nach Bayerns «Exitstrategie Coronavirus» 

München (dpa/lby) – Trotz nicht absehbarer Folgen der Corona-Krise arbeiten die Freien Wähler im bayerischen Landtag bereits an Plänen für die Zeit nach der Krankheitswelle. Eine am Donnerstag gegründete Arbeitsgemeinschaft «Exitstrategie Coronavirus» befasse sich ab sofort mit dem, «was nach dem Ende der Pandemie kommt – also Maßnahmen, die greifen sollen, sobald wir in ein normales Leben zurückkehren können», teilte die Fraktion mit.
«Wir fordern daher einen breit verfügbaren Antikörpertest, mit dem die Grundimmunisierung der Bevölkerung bestimmt werden kann. Personengruppen, die einen schweren Covid-19-Verlauf zu erwarten haben, müssen besser isoliert und geschützt werden», sagte Fraktionschef Florian Streibl.

25. März 2020

Neues Infektionsschutzgesetz

Der Bayerische Landtag hat heute ein neues Infektionsschutzgesetz beschlossen. 
Alle sechs Fraktionen stimmten dem in Rekordzeit erarbeiteten Gesetz zu. Es gehe um Leben und Tod, deshalb ziehe man nun an einem Strang, betonten Redner aller Fraktionen. Damit bekommt die Staatsregierung Im Kampf gegen das Coronavirus weitreichende Befugnisse. Sie kann nun einen Gesundheitsnotstand ausrufen und damit nicht nur leichter auf medizinisches Material zugreifen, sondern auch direkt über medizinisches und pflegerisches Personal verfügen.

25. März 2020

Coronavirus-Krise ruft Kriminelle auf den Plan

Augsburg (dpa/lby) –  Kriminelle wollen die Unsicherheiten der Menschen in der Coronavirus-Krise ausnutzen. In Augsburg haben sich zwei Männer als angebliche Gesundheitsamt-Mitarbeiter ausgegeben, um in die Wohnung einer Frau zu gelangen. Wie die Polizei am Mittwoch berichtete, gaben die mit grüner Schutzkleidung ausgestatteten Gauner an, bei der Bewohnerin einen  Abstrich machen zu müssen.

Das Gesundheitsamt kommt nicht ohne Anmeldung zu den Bürgern. Im Zweifel sollen Betroffene sofort den Polizei-Notruf 110 wählen.

25. März 2020

7289 Coronavirus-Fälle in Bayern und 41 Tote

In Bayern sind inzwischen 7289 Menschen positiv auf das Coronavirus Sars-CoV-2 getestet worden. Es gebe 41 Todesfälle. Neben den Zahlen der Infizierten und Toten veröffentlicht das Landesamt für Gesundheit und  Lebensmittel-Sicherheit (LGL) täglich auf seiner Internetseite auch die Fälle nach Meldedatum. Nachdem diese von 1026 am Samstag in den darauf folgenden Tagen deutlich auf 569  beziehungsweise 536 zurückgegangen waren, verzeichnete das LGL für Dienstag wieder einen Anstieg auf 783 gemeldete Fälle.

23. März 2020

Staatsregierung liefert 800.000 Schutzmasken an Kliniken aus

München (dpa/lby) – In der Corona-Krise hat der Freistaat Bayern mit der Auslieferung von 800.000 Atemschutz-masken an Krankenhäuser und andere Einrichtungen begonnen. Das teilte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Montag mit. «Weitere Lieferungen durch den Bund und die Eigenproduktion im Freistaat werden folgen», erklärte er. 700 000 Schutzmasken seien vom Gesundheitsministerium bestellt und bezahlt worden, teilte die Behörde mit. BMW habe zusätzlich 100.000 Schutzmasken zur Verfügung gestellt. Laut Gesund-heitsministerin Melanie Huml (CSU) seien auch 235 000 Flaschen Handdesinfektionsmittel angekommen. Das Technische Hilfswerk habe die Auslieferung über-nommen. Masken und Desinfektionsmittel würden an die THW-Ortsverbände verschickt und von dort aus verteilt. «Die Reihenfolge wird durch die medizinische Notwendigkeit bestimmt», sagte Huml.

Um Versorgungsengpässe bei Medizinprodukten zu bekämpfen, hat das Wirtschaftsministerium Großlieferungen von Atemschutzmasken in Auftrag gegeben. Erste seien schon eingetroffen. Kein Arzt müsse befürchten, ohne Schutzmaske operieren zu müssen, sagte Ressortchef Hubert Aiwanger (Freie Wähler). Auch für Desinfektionsmittel gebe es Lösungen. Vor einigen Tage habe er noch nicht gewusst, ob am Ende der Woche noch OP-Besteck gereinigt werden könne. Das sei jetzt anders.

23. März 2020

Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit

Im Freistaat sind inzwischen 6362 Menschen positiv auf das neuartige Coronavirus getestet worden. Es gebe 31 Tote, sagte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Dienstag auf Grundlage von Zahlen des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (Stand Dienstag, 10.00 Uhr). «Es gibt keinen Anlass zur Entwarnung.» Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) ergänzte, 700 Patienten müssten stationär behandelt werden, davon 120 in Intensivbetten. Auch 35-Jährige müssten beatmet werden. Das sei keine Krankheit, die nur Alte betreffe, betonte sie. Söder sagte, vor allem Raucher seien gefährdet. Unklar ist, wie viele Menschen in Bayern genesen sind.

BKG-Geschäftsführer Hasenbein kritisierte die Regelungen, um die finanziellen Probleme abzufedern, die viele Kliniken wegen der Corona-Krise erwarten. Das Bundesgesundheitsministerium habe zwar zweimal nachgesteuert. Doch die Abläufe seien zu bürokratisch. Ein Gesetzespaket, das das Bundeskabinett am Montag auf den Weg brachte, soll Mehrkosten und Einnahmeausfälle auffangen. Der «Rettungsschirm» könnte je nach Lage bis zu zehn Milliarden Euro umfassen. So soll es unter anderem für jedes nun frei gehaltene Bett pauschal 560 Euro pro Tag geben. Für jede neue intensivmedizinische Behandlungseinheit mit künstlicher Beatmung sollen Kliniken 50.000 Euro Bonus bekommen. Die bayerische Regierung kündigte am Dienstag an, hier bei Bedarf für die Krankenhäuser im Freistaat nachzulegen.

20. März 2020

Weitreichende Ausgangsbeschränkungen für ganz Bayern

München (dpa/lby) – Zur Eindämmung des Coronavirus hat Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) weitreichende Ausgangsbeschränkungen für den ganzen Freistaat angekündigt. Das Verlassen der eigenen Wohnung ist ab Samstag nur noch bei Vorliegen triftiger Gründe erlaubt. Dazu zählen unter anderem der Weg zur Arbeit, notwendige Einkäufe, Arzt- und Apotheken-besuche, Hilfe für andere, Besuche von Lebenspartnern, aber auch Sport und Bewegung an der frischen Luft – dies aber nur alleine oder mit den Personen, mit denen man zusammenlebt.

20. März 2020

Produktion von Atemmasken in Bayern startet

München (dpa/lby) – Die Staatsregierung will den Mangel an Atemschutzmasken in der Corona-Krise mit Hilfe heimischer Produktion überwinden. Die Staatsregierung hat an mehrere Firmen Aufträge vergeben, ab sofort sollen etwa 10 000 Masken am Tag hergestellt und ausgeliefert werden. Vorrangig gehen diese zuerst an Krankenhäuser und Arztpraxen. «Die Kapazität soll so schnell wie möglich erhöht werden», sagte Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) am Freitag in München.
Hergestellt werden laut Ministerium sowohl Einweg- als auch mehrfach verwendbare Masken. Jede wiederverwendbare Maske kann demnach etwa 50 Mal benutzt werden. «Wir können mit der eigenen Produktion den Schutz des medizinischen und pflegerischen Personals deutlich verbessern, das in diesen Tagen ein besonderes Risiko für eine Corona-Infektion
trägt», sagte Aiwanger.

20. März 2020

Ansturm auf Corona-Hilfsgeld – mehrere Zehntausend Anträge

München (dpa/lby) – Die bayerischen Behörden werden von Corona-Hilfsgeldanträgen bedrängter mittelständisch-er Unternehmen überrollt. «Mittlerweile haben wir mehrere Zehntausend Anträge mit einem gesamten Finanzvolumen von mehreren Hundert Millionen Euro», berichtete Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) am Freitag. Das Programm für kleine und mittlere Unter-nehmen war erst am Mittwoch gestartet. Die ersten Überweisungen sind nach Aiwangers Angaben schon am Freitag auf den Konten der Firmen eingegangen. «In großem Umfang wird das Geld im Laufe der kommenden Woche bei Freiberuflern und Unternehmen ankommen», sagte Aiwanger. Gedacht sind die Hilfen für Freiberufler, Selbstständige, sowie kleine und mittlere Unternehmen mit bis zu 250 Mitarbeitern. Die Zahlungen sind gestaffelt: bis fünf Mitarbeiter 5000 Euro, bis zehn Mitarbeiter 7500, bis 50 Mitarbeiter 15 000, bis 250 Mitarbeiter 30 000 Euro. Bearbeitet werden die Anträge von den sieben Bezirksregierungen und der Münchner Stadtverwaltung.
Mit dem Handgeld will die Staatsregierung über Zahlungsschwierigkeiten hinweg helfen und drohende Insolvenzen verhindern. Dazu Aiwanger: «Man muss im Antrag versichern, dass man über keine liquiden Mittel mehr verfügt. Wer also Geld, Gold oder Aktien besitzt, ist nicht berechtigt.» Der Wirtschaftsminister warnte – wenn auch diplomatisch – vor Betrugsversuchen: «Das wird nicht sofort geprüft. Sollte sich dies im Nachhinein aber herausstellen, müsste die Soforthilfe zurückbezahlt werden.»
Zur Soforthilfe Corona

20. März 2020

Zwei neue Coronavirus-Todesfälle in Bayern

München (dpa/lby) – In Bayern sind zwei weitere Menschen gestorben, die mit dem neuartigen Coronavirus infiziert waren. Wie ein Sprecher des Gesundheitsministeriums am Freitag sagte, handelt es sich dabei um einen 85-Jährigen aus dem Landkreis Tirschenreuth und einen 82-Jährigen aus dem Landkreis Wunsiedel im Fichtelgebirge. Damit gibt es in Bayern derzeit insgesamt 15 Coronavirus-Todesfälle.

20. März 2020

Landesamt: 825 neue Infektionen mit Coronavirus

Erlangen (dpa/lby) – In Bayern haben sich weitere 825 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 infiziert. Das teilte das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit mit Sitz in Erlangen am Freitag auf seiner Homepage mit. Insgesamt gibt es im Freistaat damit mindestens 3107 Menschen, die positiv auf Sars-CoV-2 getestet wurden. Darin eingerechnet sind unter anderem die ersten 14 Infizierten, die allesamt mit dem Autozulieferer Webasto aus Gauting-Stockdorf in der Nähe Münchens in Zusammenhang standen.
15 Menschen mit Coronavirus-Infektion starben nach Angaben des Gesundheitsministeriums bislang in Bayern.

19. März 2020

Landtag beschließt milliardenschweres Corona-Hilfspaket für Bayern

München (dpa/lby) – Mit nur einer Enthaltung hat der Landtag ein milliardenschweres Hilfspaket für die bayerische Wirtschaft zur Überbrückung der Corona-Krise beschlossen. Die Fraktionen gaben am Donnerstag im Plenum grünes Licht für einen Nachtragshaushalt, der der Regierung unmittelbar Kreditermächtigungen von bis zu zehn Milliarden Euro ermöglicht. Die in Schuldenbremse wird dafür ausgesetzt, dies sieht die Verfassung für «Naturkatastrophen oder außergewöhnlichen Notsituationen» ausdrücklich vor.

16. März 2020

Bayern stellt zehn Milliarden Euro für Corona-Krise zur Verfügung

München (dpa/lby) – Zum Schutz der Wirtschaft vor den Folgen der Corona-Krise stellt Bayern ein Hilfspaket in Höhe von zehn Milliarden Euro bereit. Dies teilte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Montag in München mit. «Die Lage ist sehr ernst und verändert sich täglich, leider nicht zum Guten», betonte Söder. Um die Geldmittel bereitstellen zu können, werde die in der Verfassung verankerte Schuldenbremse zeitlich begrenzt für zunächst ein Jahr außer Kraft gesetzt. In Bayern gelte ab sofort der Katastrophenfall.